Biografie

Gründung

Gegründet wurde die vierköpfige Band 1982 von Georg („Schorsch“) Angerer. Inspiriert wurde er 1976 insbesondere durch den international erfolgreichen deutschen „Bill Haley“, Paul Würges und seiner Band. 1978 lernte Angerer mit Hilfe seiner Musiklehrerin den damals zwölfjährigen Schlagzeuger Werner Heizenreder kennen. In den darauf folgenden Jahren lernten die beiden an ihrer Schule, dem Moosacher Gymnasium, den Gitarristen und Pianisten Bernd Bircks, sowie den Bassisten und Akkordeonisten Paul Kreil kennen. In dieser Zeit spielte die Band auf Schulveranstaltungen und Partys.

1982 traten sie zum ersten Mal unter dem Namen Cagey Strings bei einem Musikwettbewerb in München Schwabing auf, bei dem sie den 2. Platz belegten. Von da an absolvierten die vier Schüler zahlreiche Auftritte. Nach dem Schulabschluss entschied sich die Band, professionell Musik zu machen. 1985 verließ Paul Kreil die Cagey Strings, um sich seinem Studium zu widmen. Für ihn kam im Herbst des gleichen Jahres der Bassist Peter Biermeier, der bis 31. Dezember 2017 Mitglied der Band war.

Bandname

Der Name Cagey Strings wurde 1982 von Schorsch Angerer mit Hilfe seines Langenscheidt-Wörterbuchs kreiert. Das Wort Cagey bedeutet eigentlich „gerissen“, im Sinne von „schlau“, wird aber von der Band als gerissene Saiten interpretiert.

Erste Tonträger und Erfolge

1986 wurden die Cagey Strings Sieger beim Münchener Stadtteilwettbewerb und gewannen zwei Aufnahmetage im Downtown Studio. Aufgenommen wurden zwei Titel: Das Bernd-Spier-Lied Ohne ein bestimmtes Ziel und die Bernd-Bircks-Komposition Superkarrn. Im selben Jahr lernte die Band ihren späteren Produzenten Harald Steinhauer und den Manager Jürgen Thürnau kennen. Es folgte 1989 ein erstes Album, das Lieder von Steinhauer enthielt, der – gemeinsam mit Spider Murphy Gang-Schlagzeuger Franz Trojan – das Album auch produzierte. Das Album und die drei Single-Auskopplungen waren erfolgreich. 1990 absolvierte die Band mehr als 20 Fernsehauftritte, darunter in Sendungen wie ZDF Hitparade, Formel 1 und Schlagerparade. Die Lieder bekamen auf vielen Radiosendern gutes Airplay, die Titel 1000 Mal in meinen Träumen und Heute Nacht fanden sich auf diversen Kompilationen, die sich insgesamt über eine Million Mal verkauften. 1992 veröffentlichte die Band das zweite Album Heiß wie Feuer, das ebenfalls gut von den Radiostationen aufgenommen wurde – und so für viele Auftritte der Formation sorgte.

Spätere Besetzungen

1993 verließ Bernd Bircks die Band; ihn ersetzte der Keyboarder und Pianist Oliver Frank. Nach seinem Einstieg baute die Band ihr eigenes Tonstudio, in dem sie bis heute alle ihre CDs aufnimmt. Nach einigen Versuchen mit neuen Produzenten trafen sie ihren alten Weggefährten Harald Steinhauer wieder und sie nahmen gemeinsam ein neues Album auf. Mit Liedern wie Keine war wie du, Bossa Nova Baby, Zerbrich mein Herz und Schlagerzeit waren sie erneut in den Radio-Charts und traten wieder öfter im Fernsehen auf.

1995 verließ Werner Heizenreder die Band. Seinen Platz übernahmen in den folgenden Jahren mehrere Schlagzeuger: Henrik Ferstl, Reinhold Warmer und Robert Gorzawsky. Oliver Frank entschloss sich 2003 die Cagey Strings zu verlassen, um ein eigenes Musikprojekt zu starten, für ihn kam der Keyboarder Kurt Heilmaier in die Band. Heilmaier und Gorzawsky stiegen 2012 aus persönlichen Gründen aus, woraufhin Oliver Frank zu der Band zurückkehrte – und den aus Augsburg stammenden Schlagzeuger Thomas Dessau mitbrachte.

2017 beendete Peter Biermeier seine musikalische Karriere bei den Cagey Strings. Für ihn folgte seit dem Jahreswechsel Michael Peyerl am Bass.

Am 9. März 2018 verstarb Bandgründer Georg „Schorsch“ Angerer überraschend im Alter von 53 Jahren.

Nach diesem schweren Schicksalsschlag folgte eine Zeit in der die Band mithilfe befreundeter Gitarristen die Auftritte bewältigte bis im Juli 2018 Marinus Christof als neuer Mann an der Gitarre gewonnen werden konnte.

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